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DykesVision / TV-Serien / South of Nowhere |
von LeMeep Ab in den SüdenSouth of Nowhere: Spencer & Ashley |
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Die Show |
South of Nowhere / USA, 2005 / Sender: The N. |
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Intro |
Der junge und deswegen potentiell liberale Sender The N, ein Ableger von MTV, hat sich mit "South of Nowhere" eine Menge vorgenommen. Erzählt wird die Geschichte der Familie Carlin, die von Ohio nach Los Angeles zieht. Mit im Gepäck: die drei Kinder Spencer, Glen und Clay, allesamt Teenager und allesamt nicht wirklich begeistert über den Umzug. Glen lebt sich am schnellsten wieder ein, schließlich ist er eine Sportskanone; Clay jedoch, der adoptiert wurde und schwarz ist, erlebt zum ersten Mal Rassismus im wahrsten Sinne des Wortes hautnah. Und Spencer, die bisher so brave Tochter, stellt ihre Sexualität ernsthaft in Frage nachdem sie Ashley kennen gelernt hat, die vollkommen offen damit umgeht, bi wenn nicht sogar lesbisch zu sein. Da die einzelnen Episoden abgesehen vom Pilotfilm nur jeweils 25 Minuten dauern, bleibt für die parallel laufenden Storylines um die einzelnen Familienmitglieder nicht besonders viel Zeit übrig. So wird die mit großen Schritten nahende Ehekrise der Carlins in ungefähr 2 Minuten abgehandelt, und auch Clays negativen Erfahrungen mit der Polizei beispielsweise werden in Rekordzeit präsentiert. Wofür sich die Serie allerdings meistens genug Zeit nimmt, und das ist sehr begrüßenswert, ist Spencers Geschichte. Ihre sich entwickelnde Freundschaft mit Ashley und die sich einschleichenden romantischen Untertöne stehen eindeutig im Mittelpunkt, wodurch "South of Nowhere" sich empfehlen kann als erste amerikanische Fernsehserie schlechthin, die sich um einen weiblichen Teenager im Coming Out dreht. Durch die "hippe" Optik, schnellen Schnitte und die viele Rockmusik lässt "South of Nowhere" keinen Zweifel aufkommen, an wen es sich richtet: die jugendliche Zielgruppe zwischen 12 und 24, und so wie es aussieht, gelingt The N es auch, die Serie entsprechend zu vermarkten. Ein großes Plus dabei ist sicher die gute Chemie zwischen den Hauptdarstellerinnen Gabrielle Christian (Spencer) und Mandy Musgrave (Ashley), die dem neuen lesbischen Traumpaar "Spashley" in kürzester Zeit eine beachtliche Fangemeinde bescherte. Aufgrund des Erfolges wurde noch ehe die erste Staffel ganz gesendet war bereits eine zweite Staffel in Auftrag gegeben. |
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Die Storys |
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Die Heldinnen |
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Spencer Carlin (Gabrielle Christian) sieht in dem Umzug in eine andere Stadt eine Chance, endlich herauszufinden, was mit ihr nicht stimmt. Um es genauer zu sagen, Spencer hegt den Verdacht, sie könnte lesbisch sein, und dann läuft ihr ausgerechnet Ashley über den Weg, die genau das ist, was Spencer gerne wäre: sich sicher. Die beiden freunden sich an, und langsam entwickelt sich daraus mehr als zu Beginn gedacht... |
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Ashley "Ash" Davies (Mandy Musgrave) steht auf der Liste der Freunde, die konservative Mütter nicht toll finden, ganz oben. Nicht nur ist sie ein reiches Scheidungskind, sondern darüber hinaus auch "ein schlechter Einfluss": sie schwänzt die Schule und macht zu allem Überfluss keinen Hehl daraus, dass sie auch auf Frauen steht. Spencer fühlt sich von ihr magisch angezogen. |
Die anderen |
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Aiden (Matt Cohen) ist der Star der Highschool bzw. er war es, bis Glen auftauchte. Der spannt ihm Madison aus, doch Aiden würde sich liebend gern mit Glens Schwester Spencer trösten - und die scheint auch nicht abgeneigt zu sein... |
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Madison (Valery Ortiz) ist der Prototyp eines jeden Cheerleaders: hübsch, beliebt und so gemein, dass einem Alexis von Dallas wie ein zahmes Kätzchen vorkommt. Ihre Intimfeindin ist natürlich Ashley, mit der sie mehr als nur der gleiche Mann verbindet: bevor Madison sich Aiden krallte, waren sie und Ashley tatsächlich mal befreundet. Doch wehe, jemand sollte das noch erwähnen! |
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Paula "Mama" Carlin (Maeve Quinlan) arbeitet als Ärztin in der Notaufnahme und hat deshalb die Befürchtung, dass die Freunde ihrer Kinder wesentlich mehr Zeit mit ihnen verbringen werden als sie selbst. Deshalb und weil sie eine strenggläubige Christin ist, sieht sie die Freundschaft ihrer Tochter Spencer mit dem Wildfang Ashley überhaupt nicht gern. |
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Arthur "Papa" Carlin (Rob Moran) liebt seinen Job als Sozialarbeiter und fragt sich im Stillen, ob es wirklich die richtige Entscheidung war, mit Sack und Pack nach LA zu ziehen. Auch wenn er und seine Frau sich kaum noch sehen wegen beruflicher Verpflichtungen, versucht er das beste aus der Situation zu machen und Zeit für seine Kinder zu haben. |
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Glen Carlin (Chris Hunter) fühlt sich schnell wohl in seiner neuen Umgebung, solange er nur Sport treiben kann (Gewichtheben wird schließlich auch benotet!). Sich selbst sein größter Fan, legt er sich gleich mal mit Aiden, dem Star der Basketball-Mannschaft, an und schnappt ihm auch noch die Freundin weg. |
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Clay Carlin (Danso Gordon) wurde von den Carlins adoptiert und ist damit Spencers Bruder, auch wenn er nicht so aussieht. Der Umzug nach L.A. bedeutet für ihn erst mal Landei sein und dazu stehen. |
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