von Ivanova
Frauen im Frisiersalon
Lindenstraße, zum Vierten:
Tanja & Suzanne
In Kürze: Zwischen den Paaren Brenner/ Urszula und Carsten/ Käthe kommt es zum erbitterten Streit, die Frauen-WG bekommt Zuwachs und Suzanne verliebt sich... nicht.
Folge 964: Ein schöner Tag
In der FrauenLesbenSchwulen-Enklave der Lindenstraße zieht Unheil herauf: Urszula und ihr Lover Brenner haben Carsten und Käthe zum Essen eingeladen. Der Abend endet im Eklat, als Brenner homophobe Einstellungen durchblicken lässt (ein schwules Staatsoberhaupt ginge ihm denn doch zu weit) und Käthe entsprechend reagiert, selbstverständlich in Extremzickenmanier.
Später droht Urszula dem Paar mit der Aufkündigung ihrer Freundschaft, falls sie sich nicht bei Brenner entschuldigen. Die "Schnuckels" lehnen jedoch kategorisch ab und bezeichnen ihren Liebhaber gar als "reaktionäres Provinzarschloch".
Derweil reist Suzanne, die ihre Stelle in Dresden verloren hat, zu einem Vorstellungsgespräch nach München und besucht bei der Gelegenheit ihre beste Freundin und Ex-WG-Genossin Nina. Wir ahnen, dass auch Suzanne bald in der Lindenstraße residieren wird.
Folge 965: Das Geständnis
Eine Woche später gesteht eine niedergeschlagene Urszula Tanja, dass sie ihre Tochter, die zwei Wochen auf Sylt verbringt, vermisst: "Sie fehlt mir. Und Carsten und Käthe auch!" Tanja versucht sowohl sie als auch später Carsten zu einer versöhnlichen Geste zu bewegen. Doch beide Streitparteien bleiben zunächst stur.
Suzanne hat den Job als Redaktionsleiterin in einem Kinderbuchverlag bekommen und ist mit Nina in der Straße aller Straßen unterwegs, als sie auf Franziska treffen. Als diese hört, dass Suzanne dringend eine Bleibe in München sucht, bietet sie ihr kurzerhand Irinas nun leerstehendes Zimmer an und schleppt sie gleich mit in die WG. Tanja und Urszula sind einverstanden, zumindest als vorübergehende Lösung. Suzannes sofortiger Einzug wird mit einem Glas Sekt begossen und sie wird gerade in die Beziehungsverhältnisse in der WG eingeweiht, als Carsten und Käthe klingeln. Sie entschuldigen sich mit Blumen und Sekt bei Urszula, möchten aber von nun an keinen Kontakt mehr mit Brenner.
Folge 967: Notdienst
Suzanne versteht sich hervorragend mit ihren neuen Mitbewohnerinnen, besonders mit Tanja, für deren romantisches Vorleben sie sich auffallend interessiert. Die Dresdnerin wird außerdem von Arztsoap-Star Käthe als Alibi-Partnerin für eine Homestory rekrutiert, nachdem Tanja und Urszula amüsiert abgelehnt haben.
Folge 969: Homestory
In der Frauen-WG schaut Suzanne fasziniert zu, als Tanja und Franziska Zärtlichkeiten austauschen. Später begeben sich alle in Klaus' und Ninas Wohnung, wo die Fotos für die Homestory gemacht werden sollen. Klaus berichtet bedrückt von Majas schwerer Erkrankung, woraufhin Tanja zum zweiten Mal in circa 6 Jahren an ihre verstorbene Schwester Meike denken muss.
Tanja schminkt Suzanne für die Aufnahmen und macht ihren Augen ein Kompliment. (Franzi, geh schon mal packen...) Bei den Aufnahmen wird Käthes Scheingattin vom Fotografen gerügt, weil sie häufiger in Tanjas Richtung schaut als auf ihren angeblichen Partner. Als Nina und Suzanne alleine sind, schwärmt Letztere so begeistert von Tanja, dass Nina anmerkt, sie habe sie schon lange nicht mehr so glücklich und gelöst erlebt. "Könnte es vielleicht sein, dass du dich in Tanja verliebt hast?" Suzanne ist so überrascht, dass es zum Cliffhanger reicht.
I'm Not In Love
(970: Ahnungslos verliebt)
Suzanne erzählt Nina bei einem Treffen im Café von ihrem und Tanjas neuem Projekt: Einem Buch über chemiefreie Kosmetik. Suzanne findet es äußerst praktisch, dass Autorin (Tanja...LOL! Was haben die Autor/innen da wieder geraucht?) und Lektorin (sie selbst) unter einem Dach wohnen. Auf Ninas Hinweis, dass es noch andere Mitbewohnerinnen gebe, meint sie wegwerfend, Franziska sei ja sowieso die meiste Zeit unterwegs.
Das Thema Styling bringt Nina ganz spontan auf ihre Geschichtslehrerin in der 6. Klasse, die auch immer so toll gestylt war und in die sie sich verliebte. Suzanne behauptet vehement: "Nina, ich bin nicht in Tanja verliebt!"
Später sucht sie Tanja im Salon auf, um ihr mitzuteilen, dass das Projekt genehmigt wurde, und weiter mit ihr zu flirten. Am liebsten würden sie gleich einen Prosecco trinken gehen, doch da Tanja eine Kundin erwartet, beschließen sie, sich am Abend zu einem "Arbeitsessen" zu treffen. Tanja turtelt: "Die Atmosphäre im Akropolis soll sehr kreativ sein!" Eine schamlose Lüge, wie Mikis' Sangeskunst beweist.
Wir erfahren außerdem, dass Carsten und Käthe auf dem Kölner CSD weilen, was Ute Gelegenheit zu weiteren abfälligen Bemerkungen gibt.
Als Tanja mit Urszula allein ist, betont sie, wie gut Suzanne in die WG passe, und auch Franzi könne sie gut leiden. "Dann ist ja alles gut", meint ihre Chefin leicht amüsiert.
Bei einem Abstecher in die WG findet Franziska Suzanne bei der Planung für das Buch vor und drückt Skepsis angesichts ihrer künftige Zusammenarbeit mit Tanja aus: Diese sei doch so ein "Kontrollfreak" und für spontane Ideen nicht zu haben. So sei sie unerklärlicherweise gestern Nacht ausgeflippt, nur weil Franzi statt um 7 erst um 12 Uhr nach Hause gekommen sei. Suzanne widerspricht, Tanja habe sich eben Sorgen gemacht, das sei doch "total lieb". "Du weißt echt nicht, was du an ihr hast!"
Bei dem "Arbeitsessen" im Akropolis hält Suzanne Mary und Mikis irrtümlich für ein Paar, nur weil sie ebenfalls heftig miteinander flirten. Nachdem Tanja sie aufgeklärt hat, dass deren Verhältnis rein freundschaftlich-verwandtschaftlicher Natur sei, fragt Suzanne kryptisch, ob man Freundschaft und Liebe immer so genau unterscheiden könne. Und es sei doch schade, verliebt zu sein und keine Chance zu haben. Tanja will wissen: "Hast du Liebeskummer?"
Als Rettung vor der Antwort, aber auch zu Suzannes Leidwesen gesellt sich Franziska früher zu ihnen als erwartet. Als das Paar beginnt, sich zu küssen, bricht Suzanne überstürzt auf. "Was hat sie denn jetzt?" will Franzi verdutzt wissen.
Die aufgewühlte Suzanne sucht Nina auf und fragt sie unvermittelt, wie denn damals die Geschichte mit der Lehrerin ausgegangen sei. Na, sie sind zusammen nach Tahiti durchgebrannt und lebten glücklich bis an ihr seliges Ende! OK, vielleicht nicht. Nina lächelt nur wissend. Ihre Freundin bekennt, sie wisse nicht, was mit ihr los sei. "Kann es denn tatsächlich sein, dass ich das die ganze Zeit nicht gecheckt hab'?" Äh, was genau? Nina umarmt sie jedenfalls und meint aufmunternd, das sei doch ein wunderbaren Gefühl: "Du solltest jubilieren und nicht traurig sein!" Nun ja, da ist die Kleinigkeit, dass das Objekt ihrer Begierde in einer festen Beziehung steckt...
z u r ü c k | w e i t e r