von Ivanova

The L-Word: L'Ennui

Das Boot 3


Alice und Dana kuscheln platonisch

Auf dem Bootsdeck wärmen sich Alice und Dana unter einer Decke, während Shane nachdenklich den Morgen beim Grauen beobachtet und dabei wie immer cool aussieht. Das dynamische Duo befindet Bette und Tina erneut für langweilig. Shane dagegen philosophiert: "Ich weiß nicht, was langweiliger ist... diese Listen zu machen, mit wem man alles geschlafen hat, oder neben jemandem einzuschlafen, in den man seit sieben Jahren verliebt ist." (Das ist einfach, Shane: Nichts ist blöder, als diese Listen zu machen.)

Marina und Jenny kuscheln unplatonisch

Marina und Jenny verbringen eine leidenschaftliche Nacht miteinander. In den zärtlichen Momenten zwischendurch (oder, wie sich ergeben wird, danach) erklärt Jenny, wie glücklich sie sei. "Du verdienst es, glücklich zu sein", freut sich Marina für sie.

Jenny würde gern ihre Besitztümer, etwa ihren PC, ein paar Tage bei ihrer Geliebten unterstellen, weil sie es bei Tim nicht mehr aushält. Marina würde sich zwar geehrt fühlen und spinnt die Phantasie, wie Jenny in ihrem Haus Weltliteratur schreibt, ein bisschen weiter. Sie wünschte, sie könnten sie ausleben, "aber Francesca kommt morgen nach Hause." - "Francesca?!" - "Ja. Sie war mit diesem Balett in Rom, und dann 4 Monate in Budapest, und dann kam der Film..." "Wer ist Francesca?" fragt Jenny langsam und ungläubig. Marina ist ehrlich erstaunt, dass Jenny nicht Bescheid weiß (oder wissen wollte): "Ich hab's dir doch erzählt. Alle wissen das."

Jenny ist empört

Während Jenny in heiliger Entrüstung die Treppe hinunterstürmt und hastig ihre Sachen zusammenpackt, redet Marina beschwörend auf sie ein: Das sei doch keine Lösung, sie müssten darüber reden, und das mit Francesca und ihr sei etwas völlig anderes als das zwischen Jenny und ihr. Die Schriftstellerin entdeckt offenbar zum ersten Mal die Marina/ Francesca-Paarbilder an der Wand und bleibt stehen. "Wer bist du?!" fragt sie fassungslos (und vielleicht ein klein wenig verspätet). - "Jemand, der dich mag. Jemand, der dir eine ganz neue Welt eröffnet hat, voller neuer Möglichkeiten." - "Fuck you!" erwidert Jenny, und mit einem "Fass' mich nicht an!" rauscht sie ab.

DSM (Danas Schleimiger Manager) holt sie zu dem Treffen mit den neuen Werbepartnern (und einem Show-Match) ab. Angesichts ihres verkaterten Aussehens merkt er an, Make up-Spezialisten könnten ja glücklicherweise Wunder vollbringen: "Denk nur an Gia!"

Abends begleitet Bette ihre Schwester Kit, die ihren Sohn in einer Hotelbar treffen möchte (der aber nicht auftaucht, weil er glaubt, sie trinke wieder). Kit drückt ihre Bewunderung dafür aus, wie Bette alles auf die Reihe bekomme: Erfolg im Beruf, Liebe... Bette wirkt gar nicht so glücklich, was Kit aber zu Bettes Erleichterung als "Daddy-Blues" diagnostiziert: Die Angst vor der künftigen Verantwortung für eine Familie. Schließlich seien Bette und Tina ganz offensichtlich füreinander bestimmt. Bette muss mal aufs Klo.

Danas Manager kurz vor seiner Entlassung

Nach Danas Match zeigen ihr die Manager des japanischen Sponsors Entwürfe für die Anzeigenkampagne. Ihr Favorit: der mit dem vieldeutigen Slogan Get Out And Stay Out. Sie möchten sie nämlich am liebsten als "eine Art lesbische Anna Kournikova" aufbauen. DSM entgleisen die Gesichtszüge, er beginnt zu protestieren. Doch Dana trifft eine Entscheidung: Sie stimmt begeistert zu, bedankt sich überschwänglich - und feuert DSM.

Derweil bettelt Jenny mal wieder bei Tim um Unterschlupf. Eine Nacht, willigt er widerstrebend ein - und sie soll doch bitte die Hintertür benutzen.

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