von Ivanova
The L-Word: Locked Up

aka: Babes Behind Bars
In Kürze: Marina befürchtet, ihren Club zu verlieren. Jenny tut sich leid und dichtet mit Delphinen. Der Rest der Clique landet nach einem Scharmützel mit den Anti-Porno-Demonstranten im Gefängnis. Kann Bette der Versuchung widerstehen, als sie mit ihrer attraktiven Mitarbeiterin eine Zelle teilt?
Was bisher geschah: Danas neue Beziehung mit Psycho-Tonya wurde von der Clique mit Skepsis beobachtet. Bette und ihre attraktive Angestellte ließen sich zu einem Kuss hinreißen.
Einleitende Sexszene: Vor der Küste von Florida, April 1999: Das Liebesspiel von Delphinen.
Vorspann.
1. Hear That Lonesome Whistle
Im Planet versucht Shane Clea beizubringen, dass zwischen ihnen nichts laufen kann. Dass sie seit ihrem 14. Lebensjahr mit etwa 950-1200 Frauen geschlafen hätte, verfehlt die erhoffte Abschreckungswirkung aber genauso wie der Hinweis auf ihr wildes und gefährliches Leben. Schließlich rückt sie damit heraus, dass sie mit jemandem liiert sei. (Dass es sich dabei um Cleas Mutter Cherie handelt, verschweigt sie natürlich.) "Bist du in sie verliebt?" will Clea niedergeschlagen wissen. - "Ja, das bin ich", antwortet Shane ehrlich.
Auch Marina macht keinen besonders glücklichen Eindruck. Kit meint tröstend, Francesca werde schon zurückkommen. "Ich hoffe nicht!" entgegnet Marina. Kit versucht sie aufzubauen: "Du verdienst es, glücklich zu sein!" Marina lacht freudlos, sind das doch exakt dieselben Worte, die sie vor kurzem zu Jenny sagte. Jedenfalls befürchtet Marina, dass Francesca ihren Anteil am Planets verkaufen will, und sie selbst hat nicht genügend Geld dafür.
Aus der "einen Nacht" bei Tim ist doch ein längerfristiges (Wohn-)Arrangement für Jenny geworden. Der Smalltalk beim gemeinsamen Abendessen wirkt zwar etwas gezwungen. Doch sie vereinbaren, dass Jenny am Mittwoch, wenn Tim abends weg ist, ihr Date einladen kann: jene Robin, die sie auf dem Dinah Shore Meeting kennengelernt hat.
Tina ist schon vor ihrem Macker... ähm, ich meine, ihrer liebenden Gattin auf den Beinen. Sie hat nun ein eigenes Leben - und viele Termine. Ja, sie hat nicht einmal Zeit, heute Bettes Jil Sander-Anzug aus der Reinigung zu holen! Wie wird Bettes Ego das verkraften, und vor allem, wird sie es ganz ohne den Trost ihrer attraktiven Mitarbeiterin schaffen? Wir meinen: Nein!
Bevor Dana am Morgen ihre Wohnung verlässt, erteilt sie Tonya noch ausführliche Instruktionen für die Grundversorgung ihres Katers. Während sie sich mit mehr Küssen von dem Tier verabschiedet, als sie für ihre Partnerin übrig hat, spricht deren Blick Bände. Sobald die Tennisspielerin aus dem Haus ist, wirft Tonya den Kater unsanft aus dem Bett und ruft eine Freundin an: "Rate mal, wo ich gerade bin!"
Das Museum wird nach wie vor von Demonstranten belagert. Neben der äußeren Krise spitzt sich auch die innere zu, kämpft Bette doch mit der wachsenden Leidenschaft für ihre patente und attraktive junge Mitarbeiterin Candace. Der Vorfall von neulich dürfe sich nicht wiederholen, betont sie schwach.
Und so versuchen sie halbherzig, die gegenseitige Anziehung zu ignorieren. Dummerweise kommen sie sich wie durch Zauberhand gefährlich nah, und nur ein hereinplatzender Kollege verhindert erneute Lippenakrobatik. Er meldet, dass die Demonstranten die Eingänge blockieren. Die rettende Idee kommt von Candace: eine Menschenkette bilden, um Leute bzw. Ausstellungsstücke hinaus- und hereinzubringen. Das hat sie bei der Verteidigung von Abtreibungskliniken gelernt. Angestellte, Künstler und Freundinnen werden zusammengetrommelt, darunter auch Shane, Alice und Dana. Tina erreicht sie nicht.
Marina dagegen hat ein Rendezvous mit einer gewissen Robin, bei dem sie gekonnt ihe Flirtkünste einsetzt - leider ohne großen Erfolg. Da diese zurück zur Arbeit muss, lädt sie sie für den Abend ein. Robin aber hat schon etwas vor. Marina will wissen, ob sie gerne liest, Ann Carson zum Beispiel. Robin hat nie von ihr gehört. (Im Gegensatz zu Jenny, die ja so viel mit Marina gemeinsam hat. Verabredungen mit Robin, zum Beispiel.) Marina will ihr später unbedingt noch das Buch Eros The Bittersweet ausleihen. "Es ist sehr romantisch."
Wenig später bringt Kit gute Nachrichten: Sie ist dabei, Geld und Partner für den Club aufzutreiben. Kit ist allerdings leicht irritiert über die fremde Frau an einem Tisch, die ihr zuwinkt - bis sie erkennt, dass es Ivan ist, der Drag King, mit dem sie verabredet ist, nur eben ohne Drag.
Vor dem Museum bricht die Menschenkette auseinander, Demonstranten attackieren die Kunstwerke, und allgemeines Chaos entsteht, in dessen Folge sich unsere furchtlosen Heldinnen in einem Polizeiwagen wiederfinden - Aug in Aug mit ebenfalls eingebuchteten Demonstranten.
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