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DykesVision / TV-Serien / Buffy / Willow & Tara 3

 

Verzauberte Nachwuchshexen

Buffy - im Bann der Dämonen:
Willow und Tara

Tara und Willow in der Folge "Superstar"



von mirage & Ivanova

I I I a

Beim anschließenden Scooby-Treffen in Giles' Wohnung kann Willow ihre Freundin endlich der richtigen Buffy (noch in Faiths Körper) vorstellen. Sie betont, Tara sei eine mächtige Hexe. Selbstverständlich haben die beiden witches-on-training bei ihrer spiritistischen Sitzung der etwas anderen Art eine Lösung für das Problem gefunden. Alle gemeinsam machen die echte Faith dingfest und den Körpertausch rückgängig.

S u p e r s t a r  ( 7 3 )

Willow und Tara sitzen in Taras Zimmer und sind damit beschäftigt, etwas zu basteln. Willow schildert lebhaft die Abenteuer ihrer letzten Patrouille mit Buffy. Tara grinst: "Es macht dir Spaß, gib's zu - das Scooby-Leben!" - "Ich wollte eigentlich auf stoischen Mut hinaus, aber - ja..." Sie arbeiten weiter an einer großen Collage von Jonathan-Fotos. Jonathan, bisher ein unscheinbarer, kaum beachteter Mitschüler, ist der Star von Sunnydale. Er scheint alles zu können und von allen geliebt zu werden, und niemand ahnt, dass es je anders war.

In der Nacht wird Tara von einem Monster angegriffen, kann sich jedoch befreien und in einem Wandschrank verbarrikadieren.

Am nächsten Morgen ist Willow bei Tara und lässt Buffy herein. "O mein Gott!" Tara liegt lädiert und zitternd in Embryohaltung auf ihrem Bett. Willow berichtet, sie habe offenbar die ganze Nacht im Schrank zugebracht, ganz allein. Die Vampirjägerin erkennt anhand Taras Beschreibung, daß es dasselbe Monster ist, um das Jonathan sich hatte kümmern wollen. Erste Zweifel an Mr. Superstar kommen auf.

Die Scoobies finden heraus, daß Jonathan eine alternative Realität gebastelt hat, in der er der Held ist - um den Preis, dass das Monster sein Unwesen treibt. Sie schaffen es, die echte Wirklichkeit wiederherzustellen.

Tara und Willow brauchen keinen Jonathan...

Buffy, Riley, Xander, Anya, Willow und Tara sitzen auf dem Rasen des Campus unter einem Baum und können nicht fassen, dass sie das alles geglaubt haben. "Es schien so real zu sein", sinniert Riley. Buffy entgegnet: "Nun, in dieser Welt war es real." - "Parallele Realitäten sind hübsch", wirft Anya ein. Xander erklärt, er würde immer das Gefühl der Wertschätzung vermissen, das ihm Jonathan vermittelt habe. Jetzt fühle er sich nur leer. "Armer Xander", tröstet Buffy, "ich denke, dir hat Jonathan am meisten wehgetan." Tara hebt ihre Hand und räuspert sich. Buffy fügt hinzu: "Außer Tara natürlich!" Willow und Tara lächeln sich an.

W h e r e  T h e  W i l d  T h i n g s  A r e  ( 7 4 )
Pferde - wir wissen, wofür DIE stehen...

Die Scoobies befinden sich auf einer Party im Lowell-Studentenhaus. Merkwürdige Dinge spielen sich ab: Wer einen Teil des Hauses berührt, scheint heftige sexuelle Gefühle sowie damit verbundene Abscheu zu empfinden.

Die Nachwuchshexen, die davon nichts mitbekommen haben, sitzen auf der Treppe. Tara versucht der Freundin das Reiten schmackhaft zu machen. Die aber fürchtet sich vor Pferden, die so groß sind, dass sie einem den Arm abbeißen könnten. Tara versichert, sie sei seit ihrer Kindheit geritten, es mache Spaß. "Und, nebenbei gesagt, die meisten mögen Arm nicht." Willow gesteht, sie habe an ihrem vierten Geburtstag ein unangnehmes Erlebnis mit einem Pony gehabt.

- "Du solltest mal mit mir reiten. Sicherheit und Spaß garantiert!"
Willow lächelt: "Wenn du versprichst, auf mich aufzupassen." Sie legt ihre Hand auf Taras Knie. Diese springt plötzlich auf und ruft: "Faß mich nicht an! Das ist...einfach ekelhaft!"
Willow erhebt sich ebenfalls, fragt verwirrt, was los sei und bekommt zur Antwort, sie wisse es nicht. - "Tut mir leid, ich - ich wollte nicht...Ist alles in Ordnung?" Tara stammelt, es sei alles o.k., sie wolle nur ins Badezimmer, und stürzt die Treppe hinauf. Besorgt und verletzt schaut Willow ihr hinterher.

Auf der vergeblichen Suche nach ihrer Freundin erscheint ihr im Badezimmer der Geist eines ertrinkenden Jungen. Schließlich stösst sie auf Xander, welcher gebannt einer Gruppe Leute zuschaut, die sich beim Flaschendrehen ziemlich merkwürdig verhält. Sie berichtet von der Erscheinung. Xander will wissen, ob denn jeder Winkel dieses Campus verflucht sei, und wenn ja, warum die Leute überhaupt noch auf Parties gingen - sicher nicht wegen der Snacks. Tara taucht wieder auf und berührt Willows Arm. Es gehe ihr gut, aber sie möge dieses Haus nicht, sie sollten besser gehen. Die Flasche dreht sich immer schneller, bis sie explodiert.

Die Rest-Clique sucht nach Buffy, die aber mit exzessiver sexueller Betätigung vollauf beschäftigt ist. Das Haus wird immer lebendiger, und die Partygäste flüchten nach draußen. Dort beraten Xander, Tara, Willow und Anya, was zu tun sei, und beschließen, Giles zu suchen. Sie finden den steifen Briten in einem Cafe - auf der Bühne, mit Ohrring, Gitarre und dem Song "Behind Blue Eyes" auf den Lippen.

Die Freunde sind mehr als verblüfft. Der erschütterte Xander möchte gar lieber wieder zu dem verhexten Haus gehen, als sich das anzuhören. Seine Freundinnen dagegen sind hingerissen. Sie finden Giles cool und sexy, was Xander an den Rand des Wahnsinns treibt. "And I blame you...Behind blue eyes..."

Nach dem Auftritt berichten sie Giles von den Vorkommnissen und daß Buffy und Riley noch in dem Haus po...äh, festsitzen. Sie finden heraus, daß es früher ein Kinderheim war, und suchen die damalige Leiterin auf. Diese hat ganz offensichtlich ein Problem mit Sexualität und deshalb die Kinder damals in dieser Hinsicht brutal unterdrückt. Mit Hilfe unserer beider Hexen finden die Scoobies eine Möglichkeit, ihren revoltierenden Geistern Frieden zu verschaffen und damit auch Buffy und Riley vor dem Haus und ihren eigenen Trieben zu retten. Nicht dass die nach letzterem verlangt hätten!

N e w  M o o n  R i s i n g  ( 7 5 )
Händchenhalten auf dem Campus

An einem sonnigen Tag schlendern Willow und Tara über den Campus. Letztere erkundigt sich, ob Willow Katzen möge. Sie plane, sich heimlich eine anzuschaffen, und versichert sich, daß keine Allergien vorliegen: "Ich will nämlich, daß mein Zimmer willowfreundlich ist." - "Ich auch." Sie halten Händchen. Tara ist gespannt auf das Scooby-Treffen, zu dem sie unterwegs sind. Willow weiß selbst nicht, worum genau es geht, und scherzt, es sei sicher Taras ganz alltägliches Chaos.

In Giles' Wohnung berichtet Buffy, daß die Patrouillen in letzter Zeit ereignisarm gewesen seien. Willow erklärt ihrer Freundin, das bedeute, es habe weniger Bad-Guy-Aktivitäten gegeben. "Nun, wir wissen, worauf das häufig hinweist", gibt Giles zu bedenken. Willow übersetzt für Tara: "Wenn es ruhig ist, braut sich oft was besonders Übles zusammen." Riley findet es seltsam, dass die Initiative, die militärische Geheimorganisation zur Monsterbekämpfung, der er angehört, zur Zeit sehr viel zu tun habe. "Uns kommen die Dämonen schon zu den Ohren raus." Willow erklärt: "Das war eine Metapher." Ihre Freundin lächelt: "Schon klar, danke." Willow fragt zerknirscht, ob sie etwa zuviel helfe. Tara muß lachen.

Giles bringt Snacks und resümiert: "Also haben sich die Aktivitäten nur verlagert, nicht aufgehört. Das ist faszinierend." - "Für eine äußerst gelangweilte Person vielleicht", merkt Anya sarkastisch an. Während sich alle zum Aufbruch rüsten, beginnt der verärgerte Giles, Anya wegen ihrer abfälligen Bemerkungen abzukanzeln. Die Tür öffnet sich. Der Engländer bemerkt, daß alle jemanden hinter ihm anstarren, und dreht sich um.

Tara blickt verwirrt drein.
Willow ist schockiert.
In der Tür steht Oz und grüßt: "Hey."

Willow sagt tonlos: "Oz."
Dieser sieht sich verlegen um. Tara beginnt zu verstehen: "Oz." Ihre Freundin, mit der Situation eindeutig überfordert, blickt abwechselnd sie und ihren Ex-Freund an. Die anderen begrüßen ihn. Er will sich nach einem Schlafplatz umsehen und bittet Willow um ein Gespräch am Abend. Er würde bei ihr vorbeikommen. Sie sagt zu. Oz lächelt und geht. Buffy erkundigt sich, ob mit Willow alles in Ordnung sei. - "Ich- " Tara unterbricht sie mit der Behauptung, sie müsse jetzt zu ihrer Lerngruppe. Willow bittet sie zu bleiben. "Nein, es ist...o.k. Du solltest bei deinen Freunden sein, und i-ich sollte gehen." Sie verläßt den Raum. Die verstörte Willow ruft ihr nach: "Warte..." Alle schauen sie verständnislos an.

Als Oz bei Willow ankommt, bittet er sie hinaus, anstatt einzutreten, um ihr zu zeigen, daß er trotz Vollmond nicht zum Werwolf mutiert. (Er hatte da früher dieses kleine monatliche Problem.) Seine Ex ist verblüfft, dann freut sie sich und umarmt ihn. Er hält sie fest und schließt die Augen. Willow löst sich von ihm, sie lächelt nicht mehr. Oz erklärt, er wisse, daß sie keinen neuen Typen habe. Sie antwortet: "Nein. Kein neuer...Typ." Er strahlt, fasst sie bei der Hand und versichert, er wolle sie nicht drängen, doch er könne jetzt alles sein, was sie brauche. Willow wirkt traurig.

Die beiden unterhalten sich die ganze Nacht, er erzählt von seinen Reisen und wie er die Werwolf-Sache in den Griff bekommen hat. Am Morgen klopft Tara an, als Willow gerade im Waschraum ist. Sie ist überrascht und verwirrt, auf Oz zu treffen. Er bietet ihr an, auf die Freundin zu warten, doch sie zieht es vor zu gehen. Oz wundert sich. Als Willow hört, wer da war, ist sie nun ihrerseits reichlich durcheinander.

Später kauert sie mit einem Stofftier auf ihrem Bett, als ihre Zimmergenossin eintritt und sich nach Oz erkundigt. - "Ich war die ganze Nacht bei ihm." Buffy hebt die Augenbrauen und grinst: "Die ganze Nacht? O mein Gott!" Sie lässt sich neben Willow nieder, als ihr einfällt, dass gestern Vollmond war. "Entweder erzählst du mir jetzt gleich was unglaublich Schräges, oder..." Die Junghexe berichtet von Oz' Heilung. Buffy ist begeistert und stellt irritiert fest, daß Willow es offenbar weniger sei. Die widerspricht, sie freue sich, aber sie frage sich auch: "Wieso gerade jetzt? Und...es ist kompliziert." "Wieso kompliziert?" will Buffy wissen. Willow wappnet sich innerlich und seufzt: "Es ist kompliziert...wegen Tara."

"Du meinst, Tara ist in Oz verknallt? Nein." Endlich geht Buffy ein Licht auf. "Oh!" Willow lächelt nervös. Die Vampirjägerin springt auf. "Oh, äh, na ja...das ist toll. Weißt du, ich meine, ich finde, Tara ist wirklich großartig, Will."- "Das ist sie. Und...da ist etwas zwischen uns." Sie habe nicht danach gesucht, doch es sei stark und ganz anders als das, was sie mit Oz habe. - "Na ja, da hast du's, ich meine, weißt du, du musst - du musst deinem Herzen folgen, Will. Und das ist es, was zählt, Will." Diese will wissen, ob Buffy etwa Abscheu empfinde, was sie abstreitet. Doch Willow wirkt nicht überzeugt.

"Ich bin froh, dass; du's mir erzählt hast. Was hast du Oz gesagt?" - "Ich wollte es ihm sagen...Aber dann hingen wir zusammen rum, und..." Alte Gefühle seien wieder hochgekommen. "Es ist Oz, verstehst du? Ich will niemandem wehtun, Buffy." Die Freundin meint, einem von beiden müsse sie aber wehtun, und sie solle ehrlich sein.

Danach sucht Willow Tara auf. "Ich will nur, dass du weißt...was du heute morgen gesehen hast, war nicht-" - "Nein, schon o.k. I-ich wusste immer, wenn er zurückkommt-" Willow versichert, dass sie nur geredet hätten. Tara lächelt hoffnungsvoll. "Aber es war intensiv, weißt du..." Sie und Oz hätten eine Menge zu besprechen. Sie fühle sich, als müsse ihr Kopf gleich explodieren. Tara versichert, sie würden immer Freundinnen bleiben, und sie wisse, wieviel Oz ihr bedeute. - "Wie kannst du das, wenn ich selbst nicht mal sicher bin? Ich meine, ich weiß, was er mir bedeutet hat, aber er ging weg, und...alles hat sich verändert. Ich habe mich verändert, und...dann haben wir..." - "Was?" Willow beginnt zu weinen. "Ich weiß nicht..." Gerade sei ihr Leben wieder so schön geworden, und Tara habe damit sehr viel zu tun. "Und dann kommt das, was ich am meisten wollte, und...ich weiß nicht, was ich tun soll..." Tara wischt ihr mitfühlend die Tränen weg. "Tu', was dich glücklich macht." Sie umarmen sich, und Tara streichelt ihr Haar.

In einem der College-Gebäude betrachtet Oz die Aushänge an einer Pinwand, als er plötzlich jemanden riecht (die geschärften Wolfs-Sinne, ihr versteht) und "Willow" ruft. Doch es ist Tara, die auftaucht, was ihn sichtlich verwirrt. Er geht auf sie zu. "Hey. Ich dachte, ich hätte Willow gero...äh, gehört." Tara klammert sich nervös an ihren Büchern fest. Sie sieht, dass auch Oz welche in der Hand hält, und fragt, ob er wieder aufs College wolle. Er bejaht zerstreut, immer noch mit Schnuppern beschäftigt, und schaut sich irritiert um.

Die Junghexe murmelt verlegen, das sei großartig für ihn und Willow. Er will unvermittelt wissen: "Ist das ihr Pullover?" Sie schaut zu Boden. "I-ich hoffe, ihr beide werdet sehr...glücklich." Oz rückt ihr näher auf die Pelle. "Du riechst nach ihr." Er wird langsam wütend. "Sie ist überall an dir, weißt du das?!" Sie stammelt: "Ich kann nicht...I-ich kann darüber nicht reden." Sie versucht wegzugehen, doch er, immer zorniger, hält sie am Arm zurück. "Es gibt also was zu erzählen?! Oz ärgert sich 'nen WolfHabt ihr beide was miteinander?" - "Ich muss, i-i-ich muss; jetzt gehen..." Er hindert sie daran und erklärt empört, Willow habe nämlich nichts dergleichen erzählt, obwohl sie die ganze Nacht geredet hätten. Er packt Tara, die nun wirklich Angst bekommt, bei den Schultern, schüttelt sie und schreit: "Ist sie in dich verliebt? Sag' schon, ist sie's?" Schwer atmend lässt er sie schließlich los. Beide starren entsetzt seine Hand an, auf der sich rasch Fell und Klauen bilden. Oz, schon mitten in der Verwandlung zum Werwolf, schaut auf und warnt sie: "Lauf!"

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